In seiner Rede teilte Partei- und Staatschef Vietnams einige Leitlinien, um gemeinsam einen friedlichen, stabilen, entwickelten und widerstandsfähigen asiatisch-pazifischen Raum aufzubauen.
Er betonte, dass auf dem Völkerrecht und der UN-Charta basierende Regeln und Dialoge zu wirksamen Instrumenten zur tatsächlichen Risikominderung werden müssen. In Bezug auf das Ostmeer unterstütze Vietnam die Beilegung aller Streitigkeiten und Meinungsverschiedenheiten durch friedliche Maßnahmen und gemäß dem Völkerrecht, insbesondere dem UN-Seerechtsübereinkommen (UNCLOS) von 1982. Vietnam respektiere die legitimen Rechte und Interessen anderer Staaten. Gleichzeitig verteidige Vietnam entschlossen und beharrlich seine Unabhängigkeit, Souveränität, seine souveränen Rechte und seine legitime Gerichtsbarkeit gemäß dem Völkerrecht.
To Lam wies darauf hin, dass im Bereich der nationalen Verteidigung und Sicherheit der Dialog über Künstliche Intelligenz (KI) gefördert werden müsse. Die Verteidigungsindustrie müsse der legitimen Selbstverteidigung und der regionalen Stabilität dienen und dürfe nicht zu einem Treiber für ein Wettrüsten werden.
„Die Stärkung der Landesverteidigung ist ein legitimes Bedürfnis, aber nachhaltige Sicherheit kann sich nicht allein auf militärische Stärke stützen, noch weniger kann sie durch ein Wettrüsten oder durch die Erhöhung der Entwicklungsunsicherheit für andere Länder aufgebaut werden. Was wir brauchen, ist eine Entwicklungsgrundlage mit hoher Widerstandsfähigkeit gegenüber Schocks, offene und vielfältige Lieferketten, nahtlose Infrastrukturverbindungen sowie Zusammenarbeit in den Bereichen Finanzen, Technologie und Humanressourcen. Gleichzeitig muss die Zusammenarbeit bei der Katastrophenhilfe, im Gesundheitswesen, bei der Wasser-, Ernährungs- und Energiesicherheit, der Cybersicherheit, dem Schutz kritischer Infrastrukturen sowie bei Such- und Rettungsaktionen gefördert werden.“
