Das betonte Vizepremierminister Pham Gia Tuc auf der Konferenz zur Exportförderung mit dem Ziel eines zweistelligen Wachstums am Donnerstag in Hanoi.

Dabei unterstrich Pham Gia Tuc, dass die Exportförderung eine der wichtigsten und dringendsten Aufgaben sei. Um bestehende Schwierigkeiten zu überwinden und die Maßnahmen wirksam umzusetzen, forderte er das Industrie- und Handelsministerium auf, gemeinsam mit den zuständigen Behörden geeignete Lösungen zu erarbeiten. Dabei sollten sieben Schwerpunkte im Zentrum stehen: die Beseitigung von Produktionsengpässen, die Verbesserung von Standards und Rückverfolgbarkeit, die Lösung von Problemen bei Finanzierung und Logistik, die weitere Verwaltungsreform, die Markterschließung, die stärkere Koordination zwischen den beteiligten Akteuren sowie die bessere Steuerung von Im- und Export. Dazu der Vizepremierminister:

„Die Entwicklung der Produktion ist ein Bereich, auf den wir uns in der kommenden Zeit besonders konzentrieren müssen. Nur mit einer stabilen Produktion können wir auch stabile Exporte erreichen. Zwar arbeiten wir weiterhin mit FDI-Unternehmen zusammen, doch unsere Industrie ist bislang vor allem im Zuliefer- und Unterstützungsbereich tätig. Das erschwert sowohl das Exportwachstum als auch die wirtschaftliche Eigenständigkeit. Deshalb sollte das Industrie- und Handelsministerium prüfen und den zuständigen Behörden Vorschläge für eine eigenständige Exportentwicklung bis 2030 mit Vision bis 2045 vorlegen.“