To Lam betonte, die Materialindustrie müsse als strategische Grundindustrie für die Industrialisierung und Modernisierung des Landes betrachtet werden. Die Entwicklung solle gezielt und schrittweise erfolgen: Basismaterialien weiter stärken, strategische Materialien gezielt fördern und Zukunftsmaterialien frühzeitig vorbereiten.

Zudem müsse Vietnam den Übergang von der Rohstoffförderung hin zu tiefer Verarbeitung, technologischer Eigenständigkeit und höherer Wertschöpfung vollziehen. Wissenschaft und Technologie, Standards, qualifizierte Fachkräfte sowie vietnamesische Unternehmen sollen dabei zentrale Säulen sein.

Ihm zufolge soll die Materialindustrie grün, nachhaltig, eigenständig und international wettbewerbsfähig entwickelt werden. Kurzfristig könne Vietnam fünf Prioritätsbereiche auswählen: Metalle der Seltenen Erden, Halbleitermaterialien, Materialien für Batterien und Energiespeicherung, neue Werkstoffe sowie Baustoffe der neuen Generation.