Treffen zum Welt-Aids-Tag: Vietnam verfolgt das Ziel zur AIDS-Beendigung im Jahr 2030
(VOVWORLD) - In Ho-Chi-Minh-Stadt hat das Gesundheitsministerium ein nationales Treffen zum 35. Jahrestag der HIV/AIDS-Bekämpfung und zum Welt-Aids-Tag 2025 veranstaltet.
Die Teilnehmer beim Treffen zum 35. Jahrestag der HIV/AIDS-Bekämpfung und zum Welt-Aids-Tag 2025 in Ho-Chi-Minh-Stadt. |
Zum Auftakt betonte Vizegesundheitsminister Tran Van Thuan die vietnamesische Ambition über die Beseitigung von Immunschwächekrankheit HIV/AIDS. Demnach biete Vietnam alle Dienstleistungen, von der Prävention und Tests bis hin zur Behandlung von HIV/AIDS, an. Das Land habe viele positive Ergebnisse erreicht und sei ein Lichtpunkt auf der Karte der HIV/AIDS-Prävention und -Bekämpfung in der Regi on und in der Welt geworden.
Seinerseits gab der Landesdirektor des Gemeinsamen Programms der Vereinten Nationen für HIV/AIDS in Vietnam, Raman Hailevich, bekannt, dass die Zahl der HIV-Neuinfektionen in Vietnam seit 2010 um fast 60 Prozent zurückgegangen sei. Die Zahl der AIDS-Todesfälle sei um 57 Prozent gesunken. Bemerkenswert wurde die Behandlung von etwa 90 Prozent der HIV-Infizierten vom Krankenversicherungsfonds bezahlt. 96 Prozent der HIV-Infizierten werden krankenversichert.
Auch der Vizedirektor der Gesundheitsbehörde von Ho-Chi-Minh-Stadt, Huynh Minh Chin, war der Meinung:
„Bis 2030 sollten wir gemeinsam die HIV/AIDS-Pandemie beenden. Dies zeigt, dass Ho-Chi-Minh-Stadt eine Vorreiterrolle bei der HIV/AIDS-Prävention und -Bekämpfung spielt. Das Gesundheitswesen sollte die Qualität der Gesundheitsdienstleistungen weiter verbessern, um zu sichern, dass alle Bürger einen freundlichen und gleichberechtigten Zugang zu HIV/AIDS-Dienstleistungen haben.“