Darin schlug der vietnamesische Partei- und Staatschef vier zentrale Leitlinien vor. Erstens betonte er die Wiederherstellung des Vertrauens zwischen den Ländern. Dies müsse auf der Achtung der UN-Charta und des Völkerrechtes basieren. Alle Staaten müssten die Unabhängigkeit, Souveränität, territoriale Integrität und den selbst gewählten Entwicklungsweg anderer Länder respektieren. Sie dürften sich nicht in innere Angelegenheiten der anderen einmischen und müssten auf die Androhung von Gewalt verzichten. Dazu der vietnamesische Partei- und Staatschef:

„In diesem Sinne hält Vietnam konsequent an der friedlichen Beilegung von Streitigkeiten fest – einschließlich der Ostmeer-Frage. Dies geschieht im Einklang mit dem Völkerrecht, insbesondere dem UN-Seerechtsübereinkommen von 1982 (UNCLOS). Wir werden unsere Souveränität, unsere souveränen Rechte und unsere Gerichtsbarkeit entschieden verteidigen. Meere und Ozeane müssen Räume des Friedens, der Kooperation, der Konnektivität und der nachhaltigen Entwicklung sein.“

Zweitens unterstrich To Lam die Notwendigkeit, eine gerechte, humane, inklusive und nachhaltige Entwicklung voranzutreiben.

Drittens müsse technologischer Fortschritt dem Menschen und der allgemeinen Entwicklung dienen. Als konkretes Beispiel für Vietnams Beitrag zur globalen digitalen Zusammenarbeit nannte er die Ausrichtung der Eröffnungszeremonie zur Unterzeichnung der UN-Konvention gegen Cyberkriminalität, die 2025 in Hanoi stattfand.

Viertens müssten der Multilateralismus und die zentrale und unersetzliche Rolle der Vereinten Nationen weiter gefestigt werden.

KPV-Generalsekretär und Staatspräsident To Lam bekräftigte, Vietnam werde die UN-Charta und das Völkerrecht auch weiterhin entschieden schützen, den Dialog fördern und sich künftig noch intensiver an UN-Friedensmissionen beteiligen.