Laut dieser Organisation erschüttert der langwierige Konflikt zwischen Israel, den USA und dem Iran nicht nur den Nahen Osten, sondern wirkt sich auch auf die Energiemärkte, die Lebensmittelpreise und die globale Ernährungssicherheit aus.

Nach Einschätzung des Welternährungsprogramms (WFP)beschränken sich die Auswirkungen des Konflikts nicht nur auf den Nahen Osten, breiten sich aber über drei Hauptwege auf viele gefährdete Länder aus: Anstieg der Lebensmittel- und Energiepreise und Störungen im internationalen Handel. Das Programm prognostiziert, dass 6,5 Millionen Menschen in Somalia – fast ein Drittel der Bevölkerung – im Jahr 2026 akut an Hunger leiden werden. Schätzungen zufolge würden bei anhaltenden Unruhen 2,5 Millionen somalische Staatsangehörige mit kritischer Ernährungsunsicherheit konfrontiert sein.

Die Zahl der Menschen, die weltweit Hilfe vom WFP erhalten, bis 2026 voraussichtlich um etwa 1,5 Millionen sinken wird. Hält die Situation sechs Monate an, könnte der Rückgang um weitere neun Millionen zurückgehen, berichtet das Welternährungsprogramm.