(VOVWORLD) - Der 14. Parteitag der Kommunistischen Partei Vietnams hat ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 10 Prozent pro Jahr für den Zeitraum 2026-2030 als strategisches Ziel festgelegt.
Nguyen Ngoc Hoa, kommissarischer Vorsitzender des Unternehmerverbands von Ho-Chi-Minh-Stadt. (Foto: VOV) |
Dieses Ziel gilt als Grundlage für Vietnams Eintritt in ein neues Entwicklungszeitalter. Die Unternehmensgemeinschaft in Ho-Chi-Minh-Stadt zeigt sich zuversichtlich, dass dieses Wachstum erreichbar ist.
Nach Einschätzung von Nguyen Ngoc Hoa, kommissarischer Vorsitzender des Unternehmensverbands von Ho-Chi-Minh-Stadt, ist das Ziel ambitioniert, aber realistisch. Entscheidend seien neue politische Impulse durch strategische Beschlüsse über Privatwirtschaft, über staatliche Wirtschaft sowie über Wissenschaft, Technologie, Innovation und digitale Transformation. Diese stärkten die Praxisnähe der makroökonomischen Politik.
Zusätzliche Wachstumsimpulse entstünden durch die Neuordnung der Verwaltungseinheiten, den Ausbau digitaler Verwaltungsdienste sowie durch die Fortführung großer Infrastrukturprojekte. Öffentliche Investitionen bleiben dabei ein zentrales Instrument zur Entwicklung der Wirtschaft. Dinh Hong Ky, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Secoin AG, erklärt:
„Ich bin überzeugt, dass das Jahr 2026 einen wirtschaftlichen Durchbruch markieren wird. Die starken Investitionen in die Infrastruktur werden neue Chancen eröffnen und positive Effekte auf die gesamte Wirtschaft entfalten, sowohl auf den öffentlichen als auch auf den privaten Sektor.“