Als Gründe nennt die Bank die starke Entwicklung der Produktion, steigende Investitionen und hohe ausländische Direktinvestitionen. Trotz geopolitischer Spannungen und Unsicherheiten im Welthandel verfüge Vietnam über eine stabile wirtschaftliche Grundlage und bleibe die am schnellsten wachsende Volkswirtschaft in Südostasien.

Nach Angaben des vietnamesischen Statistikamtes wuchs das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2026 um 8,39 Prozent. Damit erzielte Vietnam im ersten Halbjahr ein Wachstum von 8,18 Prozent. Gleichzeitig hat sich die Inflation abgeschwächt. Nach Einschätzung der UOB tragen Maßnahmen der Regierung zur Stabilisierung der Energiepreise sowie die Förderung von Elektrofahrzeugen und Biokraftstoffen dazu bei, den Inflationsdruck zu senken.