Ziel ist es, Gebiete der Meereszucht in Besuchsziele für Erlebnistourismus zu verwandeln. Dementsprechend wird das Modell in 16 Zonen für die Zucht von Weichtieren und Meeresfischen umgesetzt. Dort können Besucher nicht nur hochmoderne Anlagen der Meereszucht besichtigen, sondern auch selbst Meeresfrüchte ernten, den Alltag der einheimischen Fischer miterleben und an Aktivitäten wie Kajakfahren, Stand-up-Paddling und Schwimmen teilnehmen.

Einer der Höhepunkte des Programms ist der Bau von acht bis zehn schwimmenden Musterhäusern mit umweltfreundlichen Materialien. Mit diesem Modell strebt Van Don den Aufbau einer Wertschöpfungskette an, die Zucht und Verarbeitung der Meeresfrüchte sowie Tourismus umfasst. Damit soll der Wert der Fischereiproduktion um 15 bis 17 Prozent steigen. Die Sonderzone unterstützt zudem den Übergang von etwa 500 bis 700 Arbeitskräften in ein Mehr-Sektoren-Modell der Wirtschaft. Dazu Dao Van Vu, stellvertretender Vorsitzender des Volkskomitees der Sonderzone Van Don:

„Van Don betrachtet die Entwicklung der Meereswirtschaft als eine wichtige Aufgabe. Wir arbeiten mit den zuständigen Behörden zusammen, um den Masterplan für die Sonderzone Van Don zu überprüfen und anzupassen. Auf dieser Grundlage haben wir beschlossen, im Einklang mit künftigen Entwicklungstrends gleichzeitig hochwertige Tourismus- und Dienstleistungszonen und eine Hightech-Aquakultur zu entwickeln.“

Die Entwicklung des Meeresökotourismus in Verbindung mit Aquakultur trägt nicht nur zur Diversifizierung des Tourismusangebots bei, sondern eröffnet den Küstenbewohnern in der Sonderzone Van Don auch neue Wege zur Wirtschaftsentwicklung.