Dabei hat sich Vietnam zu einem der stärksten Motoren des Wirtschaftswachstums entwickelt. Das bewertete Shan Saeed, der globale Chefökonom der malaysischen Immobilientechnologie-Gruppe Juwai IQI. Ihm zufolge ist die vietnamesische Wirtschaft im ersten Halbjahr 2026 um 8,18 Prozent gewachsen. Unterdessen lag das Wachstum in den verbleibenden 4 Volkswirtschaften bei unter 5,8 Prozent. Die Botschaft sei klar: Vietnam gehe mit einer außergewöhnlichen Wachstumsdynamik in die zweite Jahreshälfte.

Der Produktionssektor, das Rückgrat der vietnamesischen Exportstruktur, wuchs im ersten Halbjahr 2026 um 10,23 Prozent, während die Industrieproduktion um 10,8 Prozent zunahm. Die Zahl der ausländischen Besucher in Vietnam erreichte im ersten Halbjahr 12,3 Millionen, was einem Anstieg von 14,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen sei von 4.700 US-Dollar im Jahr 2024 auf 5.026 US-Dollar im Jahr 2025 gestiegen. Vietnam entwickele sich zu einem Schlüsselakteur in den Bereichen Produktionsgeschwindigkeit, Arbeitskräftepotenzial und Einkommensentwicklung. Vietnam trage dazu bei, den nächsten Wachstumszyklus der ASEAN zu gestalten, bekräftigte der Chefökonom Shan Saeed.