Washington hatte kürzlich 40 Handelspartner, darunter auch Vietnam, als Märkte mit erhöhtem Risiko für illegale Weiterleitung (Transshipment) eingestuft. Dabei ging es darum, dass Waren gezielt über Drittstaaten geliefert werden, um von niedrigeren Zöllen zu profitieren und hohe US-Zölle zu umgehen. Sprecherin Pham Thu Hang erklärt:
„Vietnam fördert eine gesunde Handelskooperation mit seinen Partnern auf der Grundlage von Freiheit, Gleichberechtigung und beiderseitigem Nutzen und im Einklang mit bilateralen und multilateralen Abkommen sowie den Vorschriften der Welthandelsorganisation. Gleichzeitig konzentriert sich das Land auf den Aufbau von Institutionen und stärkt den Vollzug der rechtlichen Rahmenbedingungen, um Verschleierung der Herkunft sowie Handelsbetrug zu bekämpfen. Bei der internationalen Wirtschaftsintegration hat sich Vietnam stark verpflichtet, jegliche Form von Handelsbetrug zu unterbinden, um die strikte Einhaltung seiner Verpflichtungen zu gewährleisten. Die Anstrengungen Vietnams werden von der internationalen Gemeinschaft anerkannt.“
Die Sprecherin fügte hinzu, dass sich Vietnam weiterhin in einem konstruktiven Geist zu den Anliegen der USA austauschen werde. Dies stehe im Einklang mit der umfassenden strategischen Partnerschaft beider Länder. Ziel sei es, die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen stabil und zum beiderseitigen Vorteil zu erhalten. Dies solle ebenfalls zum Aufbau eines transparenten und gesunden Investitions- und Geschäftsumfelds in Vietnam beitragen.
