Dabei zeigte Botschafter Do Hung Viet, Leiter der ständigen Vertretung Vietnams bei der UNO, seine Besorgnis über die Tendenz der abnehmenden Verpflichtungen zur nuklearen Abrüstung, die Erweiterung der Nuklearwaffenarsenale sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht sowie die wachsende Abhängigkeit von nuklearer Abschreckung in Sicherheitsstrategien.

Ausgehend der Bemühungen bei der 11. Überprüfungskonferenz des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen betonte der vietnamesische Diplomat die Notwendigkeit der Achtung des Völkerrechts und der Förderung des multilateralen Rahmens zur Abrüstung und Nichtverbreitung von Atomwaffen. Länder, die Atomwaffen besitzen, sollten Dialoge aufrechterhalten, um nukleare Risiken zu reduzieren. Außerdem sollten sie die Transparenz und Rechenschaftspflicht stärken, um dadurch ihre Verpflichtung zur vollständigen Abschaffung von Atomwaffen umzusetzen.

Zugleich rief Botschafter Do Hung Viet die Atommächte auf, das Zusatzprotokoll zum Vertrag einer atomwaffenfreien Zone in Südostasien (SEANWFZ) zu unterzeichnen und zu ratifizieren. Vietnam werde weiterhin zu internationalen Bemühungen beitragen, die Abrüstung und Nichtverbreitung von Atomwaffen zu fördern, den Multilateralismus und das Völkerrecht zu stärken und das Ziel zum Aufbau einer kernwaffenfreien Welt zu verfolgen.