Die Initiative, die von Südkorea ins Leben gerufen und vom Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) unterstützt wurde, hat die Teilnahme zahlreicher UN-Mitgliedsstaaten auf sich gezogen.
In seiner Rede bekräftigte Botschafter Do Hung Viet, Leiter der ständigen Vertretung Vietnams bei der UNO, dass Vietnam der Zusammenarbeit mit anderen Ländern, der UNO, dem UNODC und relevanten Partnern große Bedeutung beimesse. Zugleich betonte er, dass die Beteiligung mehrerer ASEAN-Staaten als Gründungsmitglieder die gemeinsame regionale Verpflichtung gegenüber der Umsetzung der ASEAN-Konvention gegen den Menschenhandel, insbesondere von Frauen und Kindern, unterstreiche.
Botschafter Do Hung Viet hob zudem hervor, dass UN-Konvention gegen Cyber-Kriminalität (auch bekannt als Hanoi-Konvention) einen wichtigen Rahmen zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung technologiegestützter Straftaten, einschließlich des Menschenhandels, darstelle. Darüber hinaus rief er die Länder dazu auf, diese Konvention zu unterzeichnen und zu ratifizieren, damit sie baldmöglichst in Kraft treten könne.
