Professorin Pan Jin’e. (Foto: Quang Hung/VNA)

Dies ist die Einschätzung chinesischer Experten und Wissenschaftler, die die wirtschaftlichen Errungenschaften Vietnams seit der Gründung der Demokratischen Republik Vietnam (heute die Sozialistische Republik Vietnam) vor 80 Jahren analysieren.

Professorin Pan Jin’e vom Institut für Marxismusforschung der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften und Expertin für Vietnamfragen sieht Vietnam als ein erfolgreiches Beispiel für die Verbindung von Sozialismus und Marktwirtschaft. Die Armutsbekämpfung und die Förderung sozialer Gerechtigkeit hätten bemerkenswerte Erfolge erzielt.

Zhang Jianguo, ehemaliger Direktor der Abteilung Westeuropa des Zentralkomitees für Auswärtige Beziehungen der KP Chinas und Generalsekretär der Charhar-Gesellschaft, betonte, dass der Erneuerungskurs von 1986 einen Wendepunkt in der Entwicklung Vietnams markierten. In dieser Phase brachte die wirtschaftliche Umstellung und Öffnung des Landes außerordentliche Ergebnisse. Seit 2022 verzeichne Vietnam ein durchschnittliches jährliches Wachstum von etwa 6 Prozent und wurde damit zu einer treibenden Wirtschaftskraft in Südostasien.

Der Vietnam-Experte Weiwei hob hervor, dass Vietnam in den vergangenen Jahren eine Reihe tiefgreifender und entschlossener Reformen durchgeführt habe, die das politische und wirtschaftliche System grundlegend neu gestalteten. Er betonte, dass die vietnamesische Wirtschaft in den kommenden Jahren weiter wachsen werde.

Professorin Pan Jin’e bewertete die Aussichten der vietnamesischen Wirtschaft positiv: Im ersten Halbjahr 2025 lag das BIP-Wachstum Vietnams bei 7,52 Prozent – dem höchsten Stand seit dem gleichen Zeitraum 2011. Dies zeige, dass Vietnam kurz davorsteht, in eine neue Phase des schnellen Wachstums einzutreten.