(VOVWORLD) - Premierminister Pham Minh Chinh hat sich am Montag in einem Telefongespräch mit dem angolanischen Präsidenten, João Manuel Gonçalves Lourenço, tief besorgt über die Entwicklungen des Konflikts im Nahen Osten geäußert.
Blick auf das Telefongespräch im Regierungssitz. (Foto: Lai Hoa) |
Er schlug Angola vor, Vietnam bei der Lieferung von Rohöl und Erdgas zu unterstützen. Darüber hinaus sei es notwendig, die frühzeitige Umsetzung der Absichtserklärung über die Zusammenarbeit im Öl- und Gassektor zwischen dem vietnamesischen Unternehmen für Erdölgewinnung (PVEP) und der angolanischen Gesellschaft für Erdölgewinnung (Sonangol E&P) sowie die Ölförderung der Xuan Thien Group zu fördern.
Der vietnamesiche Regierungschef schlug außerdem vor, dass die beiden Länder weiterhin eng zusammenarbeiten sollten, um Abkommen insbesondere in Bereichen wie Handel, Investitionen, Landwirtschaft, Bergbau und Energiesicherheit effektiv umzusetzen. Ziel sei es, das bilaterale Handelsvolumen in naher Zukunft auf einer Milliarde US-Dollar zu steigern. Er äußerte die Hoffnung, dass Angola Vietnam bei der Stärkung seiner Beziehungen zur Afrikanischen Union (AU) unterstützen werde. Vietnam sei auch bereit, Angola bei der Förderung der Beziehungen zu den Ländern der südostasiatischen Staatengruppe (ASEAN) zu unterstützen.
Angolanischer Präsident João Manuel Gonçalves Lourenço. (Foto: Lai Hoa) |
Der angolanische Präsident bekräftigte seinerseits, dass er die guten, freundschaftlichen und kooperativen Beziehungen zu Vietnam stets schätze. Er befürworte zugleich die Stärkung der Energiekooperation zwischen beiden Ländern in der kommenden Zeit.