Darauf einigten sich KPV-Generalsekretär und Staatspräsident To Lam und Belgiens Premierminister, Bart De Wever, bei einem Gespräch am Freitag in Brüssel. Beide Seiten sind entschlossen, ihre bilaterale Beziehungen auf eine neue Stufe zu heben.
Die beiden Spitzenpolitiker kamen überein, den Austausch von Delegationen auf allen Ebenen, insbesondere auf hoher Ebene, zu intensivieren, die bestehende Kooperation und Abkommen wirksam umzusetzen sowie vielfältige Verbindungen zwischen vietnamesischen Ministerien, Sektoren und Kommunen einerseits und der belgischen Föderalregierung sowie deren Regionen andererseits zu fördern. Die beiden Seiten waren sich auch einig, die Verteidigungs- und Sicherheitskooperation als zentrale Säule im Rahmen ihrer neuen Beziehungen zu etablieren. Die beiden Seiten einigten sich darauf, groß angelegte, strategische Projekte in Bereichen zu fördern, in denen Belgien über Stärken verfügt und Vietnam einen entsprechenden Bedarf hat, etwa bei der Entwicklung von Seehäfen, intelligenten Logistikketten, grüner Energie, ökologischen Industrieparks sowie einer an den Klimawandel angepassten Hightech-Landwirtschaft.
KPV-Generalsekretär und Staatspräsident To Lam hat Belgien dazu aufgerufen, seine Großunternehmen zu ermutigen, ihre Investitionen in Vietnam auszuweiten. Er äußerte den Wunsch, dass Belgien die Beziehungen zwischen Vietnam und der EU weiterhin unterstützt und bei der Europäischen Kommission darauf hinwirkt, die Gelbe Karte gegen vietnamesische Fischereierzeugnisse zeitnah aufzuheben.
Die beiden Führungspersönlichkeiten vereinbarten, gemeinsame Forschungsprojekte, den Technologietransfer sowie die Zusammenarbeit in strategischen und aufstrebenden Technologiesektoren, etwa in den Bereichen Biotechnologie, Pharma, Gesundheitswesen und Halbleiterchips, zu fördern. Sie unterstrichen die Wichtigkeit, Frieden, Stabilität, Freiheit und Sicherheit der Schifffahrt und des Überflugs zu wahren und hoben dabei den Multilateralismus sowie Einhaltung des Völkerrechts hervor.
