Beide Regierungschefs vereinbarten eine engere Zusammenarbeit zur Gewährleistung von Sicherheit und öffentlicher Ordnung in beiden Ländern.

Im Wirtschaftsbereich streben beide Seiten an, das bilaterale Handelsvolumen in naher Zukunft auf 20 Milliarden US-Dollar zu steigern. Zudem wurde eine verstärkte Kooperation auf lokaler Ebene, insbesondere zwischen den Grenzprovinzen, sowie die Vernetzung von Infrastruktur, Handel und Logistik beschlossen, um den Waren- und Personenverkehr zu erleichtern.

Im Anschluss an die Gespräche wohnten beide Premierminister dem Austausch von sechs Kooperationsdokumenten in den Bereichen Sicherheit, Drogenbekämpfung, Handel, Kultur sowie Bildung bei.

Am Freitagnachmittag leiteten Le Minh Hung und Hun Manet gemeinsam das vietnamesisch-kambodschanische Unternehmensforum 2026. Dabei betonte der vietnamesische Premierminister:

„Beide Regierungen sollten die Verfahren für Investitionen, Grundstücke, Ein- und Ausreise, Zoll und Quarantäne weiter vereinfachen. Zudem ist mindestens einmal jährlich ein direkter Dialog zwischen Regierung und Unternehmen nötig, um Hindernisse zeitnah auszuräumen. Priorität hat der Ausbau von Autobahnen, Schienennetzen und Binnenwasserstraßen, insbesondere die Beschleunigung des Autobahnprojekts Ho-Chi-Minh-Stadt – Moc Bai – Bavet – Phnom Penh.“

Um das Ziel, das bilaterale Handelsvolumen auf 20 Milliarden US-Dollar zu steigen, zu verwirklichen, präsentierte der kambodschanische Premierminister strategische und praxisorientierte Lösungsansätze. Er schlug vor, den bisherigen „Verkehrskorridor“ zu einem „Wirtschafts- und Produktionskorridor“ umzuwandeln.