Dabei waren sich beide Politiker darüber einig, das politische Vertrauen weiter zu stärken und die bilateralen Beziehungen umfassend auszubauen. Beide Seiten sollten erwägen, einen direkten Kommunikationsmechanismus oder eine Hotline für Fälle transnationaler Kriminalität einzurichten.
Vietnam und Neuseeland verständigten sich darauf, die Zusammenarbeit in Wirtschaft und Handel zu erweitern. Die Freihandelsabkommen, an denen sich beide Länder beteiligen, sollten effizient genutzt werden. Dazu zählen unter anderem die Umfassende und Fortschrittliche Transpazifische Partnerschaft (CPTPP) und das Freihandelsabkommen der ASEAN mit Australien und Neuseeland.
KPV-Generalsekretär und Staatspräsident To Lam äußerte den Wunsch, dass Neuseeland Vietnam weiterhin beim Aufbau einer grünen, emissionsarmen und klimaangepassten Landwirtschaft zur Gewährleistung der Ernährungssicherheit begleiten werde.
Beide Seiten waren sich einig, Bildung, Tourismus, Konnektivität und Begegnung beider Völker zu einer wichtigen Triebkraft der bilateralen Beziehungen zu machen.
Zudem bekräftigten beide Seiten erneut die Bedeutung der Achtung des Völkerrechtes in der Region sowie die friedliche Beilegung von Streitigkeiten im Ostmeer im Einklang mit dem Völkerrecht, insbesondere dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (UNCLOS).
