Darauf einigten sich die Teilnehmer einer Diskussion zur Investitionsvernetzung zwischen Vietnam und Österreich, die am Dienstag in Wien stattfand.

In seiner Rede auf der Veranstaltung schlug Vize-Finanzminister Nguyen Duc Chi vor, dass sich die Behörden und die Unternehmensgemeinschaften beider Länder auf die Förderung von drei zentralen Kooperationsrichtungen konzentrieren sollten. Dabei handelt es sich um die Ratifizierung des Investitionschutzabkommens zwischen der EU und Vietnam durch die EU-Länder. Österreichs Finanzkonzerne, Banken, Investmentfonds und Fintech-Unternehmen sollten ermutigt werden, sich am vietnamesischen Finanzmarkt zu beteiligen. Zudem sollten beide Länder die Investitionen in Bereichen wie Hochtechnologie, künstliche Intelligenz, saubere Energien, Verkehrsinfrastruktur, Smart Cities und Kreislaufwirtschaft ausweiten.

Ihrerseits unterstrich Österreichs Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl, dass beide Länder über großes Potenzial zur Stärkung der Zusammenarbeit in den Bereichen Finanzen, Investitionen, Innovation und grüner Wandel verfügen. Zugleich äußerte sie den Wunsch, dass die Behörden und Unternehmen beider Seiten den Dialog aufrechterhalten, Erfahrungen teilen und weitere Kooperationsprojekte umsetzen.