Darin betonten beide Seiten, dass gemeinsame Interessen, gegenseitiger Respekt und historische Verbindungen die grundlegende Basis für die bilaterale Partnerschaft bilden. Beide Seiten einigten sich darauf, die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen beider Länder zu stärken und den Austausch zwischen beiden Völkern zu fördern. Zugleich ermutigten sie dazu, im Einklang mit den Gesetzen und Vorschriften des jeweiligen Landes Kooperationsrahmen zwischen den Kommunen, Ministerien und Behörden beider Staaten zu schaffen.
Vietnam und Polen identifizieren die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Handel und Investitionen als Säulen ihrer bilateralen Beziehungen. Sie bekräftigten die Notwendigkeit, das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Vietnam vollständig und wirksam umzusetzen, um das Potenzial zu nutzen, das das Abkommen beiden Parteien bietet.
Hinsichtlich der regionalen und globalen Zusammenarbeit unterstrichen beide Seiten die zentrale Rolle der Vereinten Nationen sowie die Bedeutung der Aufrechterhaltung einer internationalen Ordnung, die auf der UN-Charta und dem Völkerrecht basiert. Beide Seiten bekräftigten ihre Unterstützung für das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen von 1982 (UNCLOS 1982) sowie für die friedliche Beilegung von Streitigkeiten. Zugleich sprachen sie sich entschieden gegen jede völkerrechtswidrige Anwendung oder Androhung von Gewalt aus. Die beiden Seiten bekräftigten erneut die Wichtigkeit, Frieden, Stabilität, Sicherheit sowie die Freiheit der Schifffahrt und der Luftfahrt ebenso wie einen ungehinderten Handel im Ostmeer und weltweit zu wahren. Sie bekundeten ihre Unterstützung für regionale Bemühungen zur Entwicklung eines wirksamen und substanziellen Regelpakets für das Verhalten im Ostmeer (COC), das im Einklang mit dem Völkerrecht, insbesondere dem UN-Seerechtsübereinkommen von 1982, steht.
