(VOVWORLD) - Am 17. Februar hat die European Union (EU) Vietnam auf Grundlage der Peer-Review-Ergebnisse zum Informationsaustausch in Steuerfragen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) für den Zeitraum 2021-2023 in die EU-Liste der nicht kooperativen Steuergebiete aufgenommen.
Die Sprecherin des vietnamesischen Außenministeriums Pham Thu Hang. (Foto: VNA) |
Auf eine entsprechende Presseanfrage erklärte die Sprecherin des vietnamesischen Außenministeriums, Pham Thu Hang, Vietnam messe der Zusammenarbeit und dem Austausch mit der OECD große Bedeutung bei, insbesondere zur Gewährleistung von Transparenz und Effizienz des Steuersystems. Ziel sei es, ein stabiles, transparentes und günstiges Investitions- und Geschäftsumfeld für die Unternehmensgemeinschaft – einschließlich ausländischer Investoren – zu schaffen.
Vietnam habe bereits während des OECD-Überprüfungsprozesses Empfehlungen aufgenommen, rechtliche Anpassungen vorgenommen und jüngst zahlreiche Rechtsvorschriften in den Bereichen Steuern, Finanzen und Unternehmensführung ergänzt.
Nach Angaben der Sprecherin sei Vietnam bereit, mit dem Europäischen Rat und den EU-Mitgliedstaaten verantwortungsvoll und eng zusammenzuarbeiten, um die Fortschritte bei der Vervollkommnung des Rechtsrahmens und der politischen Mechanismen darzulegen. Dies solle eine objektivere und umfassendere Bewertung ermöglichen und zugleich die Kooperation mit europäischen Partnern im Sinne gemeinsamer Entwicklung fördern.