Dies eröffnet der vietnamesischen Durian-Branche einen neuen Exportmarkt und trägt dazu bei, den Agrarhandel zwischen den beiden Ländern zu stärken.
Dementsprechend hat Indien im Rahmen der am 13. Juli in Kraft getretenen Verordnung über die Pflanzeneinfuhrquarantäne Vietnam in die Liste der Länder aufgenommen, die frische Durian-Früchte für den Konsum auf den indischen Markt exportieren dürfen. Bemerkenswert ist, dass die indischen Behörden weder zusätzliche phytosanitäre Erklärungen auf dem Pflanzengesundheitszeugnis verlangt noch besondere Einfuhrbedingungen für dieses Produkt vorschreibt.
Indien ist ein bevölkerungsreicher Markt mit einer wachsenden Mittelschicht und einer steigenden Nachfrage nach hochwertigen importierten Agrarprodukten und Lebensmitteln. Der Zugang zu diesem Markt eröffnet vietnamesischen Unternehmen weitere Möglichkeiten, ihre Exportmärkte zu diversifizieren und die Abhängigkeit von wenigen traditionellen Märkten zu verringern. Er trägt auch dazu bei, den Wert und das Ansehen vietnamesischer Durian-Früchte auf dem internationalen Markt zu verbessern.
Die Anbaufläche für Durian in Vietnam beläuft sich derzeit auf rund 190.000 Hektar, die in diesem Jahr schätzungsweise mehr als zwei Millionen Tonnen Früchte liefern. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres hat Vietnam Durian im Wert von etwa 562 Millionen US-Dollar. Sollten sich die Exporte günstig entwickeln, könnte das Exportvolumen von Durian in diesem Jahr mehr als vier Milliarden US-Dollar erreichen.
