Geleitet wurde es von dem vietnamesischen Vizeaußenminister Dang Hoang Giang und dem stellvertretenden US-Staatssekretär für ostasiatische und pazifische Angelegenheiten, Michael DeSombre.
In seiner Rede schlug Vizeaußenminister Dang Hoang Giang vier Prioritäten für die künftige Zusammenarbeit vor. Demnach sollte die bilaterale Zusammenarbeit zwischen den USA und jedem Mekong-Staat vertieft werden. Die wirtschaftliche Vernetzung sollte durch die Produktionsverbindung, resiliente Lieferketten und die Entwicklung des Marktes für flüssiges Erdgas (LNG) gefördert werden. Zudem sollte die Kooperation bei der Bewältigung nicht-traditioneller Sicherheitsherausforderungen gestärkt werden, insbesondere Cyberkriminalität, Online-Betrug, Drogen- und Menschenhandel. Außerdem sollte das Wassermanagement ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit bleiben. Jedoch sollte der Einsatz neuer Technologien und Künstlicher Intelligenz (KI) bei der Datenerfassung und -analyse sowie zur Modernisierung der Überwachungssysteme stärker gefördert werden.
DeSombre bekräftigte seinerseits, dass die Mekong-Region ein wichtiger Bestandteil der Indo-Pazifik-Strategie der USA sei. Zugleich kündigte er eine finanzielle Hilfe in Höhe von 14 Millionen US-Dollar für Kooperationsprogramme im Jahr 2026 an.
