Diesen Ländern wurde vorgeworfen, Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhindert oder bestehende Importverbote nicht ausreichend überprüft zu haben. Dazu Pham Thu Hang:
„Die Untersuchungsergebnisse der US-Handelsvertretung über Zwangsarbeit spiegeln weder die tatsächliche Situation noch die Anstrengungen Vietnams zur Verhinderung und Bekämpfung von Zwangsarbeit korrekt wider. Vietnams konsequente Politik besteht darin, jegliche Form von Zwangsarbeit zu verbieten. Das Land hält die Vorgaben der Internationalen Arbeitsorganisation sowie die Verpflichtungen aus Freihandelsabkommen strikt ein. Diese Grundsätze sind in Gesetzen sowie in den Aktionsprogrammen der Regierung verankert und werden in der Praxis umgesetzt.“
Die Sprecherin des Außenministeriums betonte zudem, dass Vietnam internationale Übereinkommen zum Schutz von Arbeitnehmerrechten ratifiziert und den USA im Verlauf der Untersuchung umfassende Informationen zur Verfügung gestellt habe. Vietnam werde den Dialog mit den USA konstruktiv fortsetzen, bestehende Differenzen auf Grundlage bilateraler und multilateraler Handelsverpflichtungen lösen und zugleich die legitimen Interessen von Arbeitnehmern und Unternehmen schützen.
