Mit USTR-Chef, Botschafter Jamieson Greer, beriet er über ausgewogene Handelsbeziehungen und die Verhandlungen über das Abkommen über einen fairen, ausgewogenen und für beide Seiten vorteilhaften Handel (ART).

Greer erklärte, die USA wollten eng mit Vietnam zusammenarbeiten, um die ART-Verhandlungen bald abzuschließen, und die vietnamesischen Bemühungen bei gemeinsamen Anliegen objektiv berücksichtigen.

Mit dem für Wirtschaft zuständigen US-Unterstaatssekretär Jacob Helberg vereinbarte Nguyen Van Thang, den Dialog und die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie, Innovation, künstlicher Intelligenz, digitaler Wirtschaft und digitaler Infrastruktur auszubauen. Die US-Seite erklärte sich bereit, geeignete Anreize zu prüfen, um US-Unternehmen zu verstärkten und langfristigen Investitionen in Vietnam zu bewegen.

Bei Gesprächen mit den stellvertretenden Handelsministern Jeffrey Kessler und William Kimmitt bat Vietnam unter anderem darum, von den US-Exportkontrolllisten D1 und D3 gestrichen und als Marktwirtschaft anerkannt zu werden. Zudem forderte Vietnam einen objektiven und fairen Umgang bei US-Handelsschutzverfahren. Beide Seiten berieten über einen besseren Marktzugang und den Abbau von Handels- und Investitionsbarrieren.

Bei der DFC bat Nguyen Van Thang um mehr Finanzierung für Infrastruktur-, Energie-, Digital- und Gesundheitsprojekte sowie für kleine und mittlere Unternehmen. DFC-Direktorin Caroline Vik verwies auf gemeinsame Prioritäten unter anderem bei Halbleitern, KI, Energie und kritischen Mineralien und kündigte eine rasche Prüfung konkreter Investitionsmöglichkeiten an.