Die Katastrophe ereignete sich am Mittwochnachmittag nach dem Einsturz eines Gletscherteils, der Schlamm-, Geröll- und Wassermassen über das Grenzgebiet brachte. In Nepal gelten schätzungsweise 977 Menschen als vermisst, darunter 517 ausländische Touristen aus mehr als 30 Ländern.
China meldete 3 Tote und 558 Vermisste, darunter 260 Ausländer.
Am Donnerstag besuchten der chinesische Premierminister Li Qiang und der nepalesische Premierminister Balendra Shah die betroffenen Gebiete und wiesen die Behörden an, die Rettungs- und Hilfsmaßnahmen zu beschleunigen sowie blockierte Verkehrswege freizumachen.
