Davon habe der Weltfußballverband (FIFA) am meisten profitiert.
Laut einem auf der FIFA-Website veröffentlichten Bericht von OpenEconomics (OE), einer unabhängigen Forschungsorganisation, könnte die Weltmeisterschaft 2026 rund 41 Milliarden US-Dollar zum weltweiten Bruttoinlandsprodukt (BIP) beitragen. Dem Bericht zufolge wird das Turnier rund 824.000 Arbeitsplätze schaffen und den drei Gastgeberländern die Steuereinnahmen von mehr als 9,4 Milliarden US-Dollar einbringen. Diese Prognosen sind jedoch, laut vielen Experten, übermäßig optimistisch. Victor Matheson, Professor für Sportökonomie am College of the Holy Cross, legte fest, dass die Zahlen der FIFA wahrscheinlich „erheblich aufgebläht“ wurden. Ihm zufolge ähneln diese Schätzungen eher einer Werbeaussage als ernsthafter Wirtschaftsforschung. Der Großteil des Geldes, das Amerikaner für das Verfolgen von Football ausgeben, seien schlicht Ausgaben, die von anderen Formen der Unterhaltung abgezogen werden, hieß es.
