Derzeit leben etwa 1,5 Millionen Khmer-Angehörige in südvietnamesischen Provinzen wie An Giang, Vinh Long und Dong Thap sowie in der Stadt Can Tho. Der Theravada-Buddhismus spielt eine wichtige Rolle im geistigen Leben der Khmer.
Achtung und Gewährleistung der Glaubensfreiheit
Das Gesetz über Glauben und Religion wurde im November 2016 vom vietnamesischen Parlament verabschiedet und trat im Januar 2018 in Kraft. Es stellt sicher, dass die religiösen Aktivitäten der Gläubigen, darunter der Khmer, im Rahmen des Gesetzes stattfinden sowie das Recht auf Glaubens- und Religionsfreiheit geachtet wird.
Der Aus- und Fortbildung von Würdenträgern des Khmer-Theravada-Buddhismus schenken der Staat und der vietnamesische Buddhistenverband große Aufmerksamkeit. Viele Mönche haben Master- oder Promotionsstudiengänge im Fach Buddhismuskunde im Ausland, wie in Indien, Sri Lanka, Thailand, Kambodscha und Myanmar, absolviert. Die Akademie für den Khmer-Theravada-Buddhismus, die im Jahr 2006 in der Stadt Can Tho gegründet wurde, ist eine der vier Akademien des vietnamesischen Buddhistenverbandes. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Ausbildung von Bachelors im Fach Buddhismuskunde und trägt dazu bei, die Qualifikation der Mönche im Mekong-Delta zu verbessern.
Darüber hinaus fördern die Lokalbehörden die Rolle von Respektspersonen in der Gemeinschaft. Viele Mönche und Gläubige des Khmer-Theravada-Buddhismus sind Mitglieder von Volksräten und Komitees der Vaterländischen Front Vietnams auf allen Ebenen. Dazu Neang Sam Bo, stellvertretende Vorsitzende des Volkskomitees der Gemeinde O Lam in der Provinz An Giang:
„In der Gemeinde O Lam leben viele Angehörige der Khmer. Wir achten besonders darauf, das Recht auf Glaubensfreiheit der Bewohner zu respektieren und zu gewährleisten. Jährlich ermöglicht die Lokalverwaltung es den Bewohnern, Feste und religiöse Aktivitäten im gesetzlichen Rahmen zu feiern.“
Förderung des geistigen Lebens und Gewährleistung der sozialen Sicherheit
Die Khmer verfügen über eine vielfältige Kultur, die über Generationen bewahrt wird. Feste haben die kulturelle Identität der Khmer in Südvietnam geschaffen. Dazu zählen Feste, die mit dem Glauben und der Religion verbunden sind, wie das Ahnenfest Sene Dolta, das traditionelle Neujahrsfest Chol Chnam Thmay und das Mond-Dankesfest Ok Om Bok.
Im geistigen Leben der Khmer spielt die Pagode eine wichtige Rolle. Dazu Chau Nho, ein Angehöriger der Khmer in der Provinz An Giang:
„Wir gehen in die Pagode, um für Gesundheit, Frieden, gute Ernte, Wohlstand und Glück zu beten. Dort können wir den Chan-Tanz und die Bühnenkunst Du Ke schauen sowie die Fünf-Ton-Musik hören.“
Der sozialen Sicherheit für Gläubige schenkt der Staat große Aufmerksamkeit. Dazu Obermönch Chau Son Hy, Vorsteher der Sa-Lon-Pagode in der Provinz An Giang.
„Dank des Programms „Neugestaltung ländlicher Räume“ wird die Entwicklungskluft zwischen Stadt und Land verringert. Heute gibt es auch auf dem Lande sauberes Wasser, Strom, Gesundheitsstationen und Schulen.“
Der Khmer-Theravada-Buddhismus ist ein Bestandteil des vietnamesischen Buddhistenverbandes. Er begleitet die Nation und trägt zum Aufbau eines wohlhabenden Landes bei. Die Aufmerksamkeit des Staates ist ein lebendiger Beweis für die Gewährleistung der Glaubensfreiheit und der sozialen Sicherheit sowie für die Verbesserung des geistigen Lebens der Khmer.
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