Die Dienstreise von Parlamentspräsident Tran Thanh Man hat zu einem Zeitpunkt stattgefunden, an dem Vietnam derzeit die Außenpolitik des 14. Parteitags und den Beschluss Nr. 6 des Politbüros zur Umsetzung der Außenpolitik proaktiv umsetzt. Die Dienstreise hat die politischen Verpflichtungen in substanzielle Kooperation umgewandelt.

Parlamentarische Diplomatie stärkt die Umsetzung von Kooperationsvereinbarungen

Die Ergebnisse der Besuche des vietnamesischen Parlamentschefs zeigen die Rolle der parlamentarischen Diplomatie bei der verstärkten Umsetzung hochrangiger Vereinbarungen.

In Südkorea hat der Besuch von Tran Thanh Man die gemeinsame Erklärung über die umfassende strategische Partnerschaft zwischen Vietnam und Südkorea konkretisiert. Das Memorandum of Understanding, das im vergangenen November 2025 unterzeichnet wurde, wird substanziell umgesetzt.

Durch das Gespräch mit dem südkoreanischen Parlamentspräsidenten Cho Jeong-sik, das Treffen mit der Premierministerin Han Seong-sook sowie die Arbeitstreffen mit führenden südkoreanischen Unternehmen hat Tran Thanh Man eine starke Botschaft gesendet. Demnach verpflichtet sich Vietnam, ein transparentes und stabiles rechtliches Umfeld zu schaffen und damit Investitionen in die Hightech-Branche anzuziehen.

In der Mongolei war der Besuch von Parlamentspräsident Tran Thanh Man von historischer Bedeutung. Bemerkenswert einigten sich beide Seiten darauf, bei der Anwendung von künstlicher Intelligenz und digitaler Transformation im parlamentarischen Management zu kooperieren, um die Effizienz und Qualität der Aktivitäten der Parlamente zu erhöhen. Die Ergebnisse der Besuche entsprechen den Erwartungen von Vizeaußenminister Nguyen Minh Vu:

„Die parlamentarische Diplomatie auf hoher Ebene sollte nicht nur einen günstigen rechtlichen Rahmen für die Zusammenarbeit schaffen, sondern auch als Kanal zur Förderung der Umsetzung von Kooperationsvereinbarungen dienen. Sie ermöglicht den Austausch von Erfahrungen bei der Gesetzgebung und der Vervollkommnung von Institutionen. Außerdem sollte sie die politischen Verpflichtungen in substanzielle und effiziente Kooperation umwandeln, die für Bürger und Unternehmen vorteilhaft sind.“

Vietnamesische Unternehmen in Wissenschafts- und Technologieprojekten neu positionieren

Der Erfolg der Dienstreise vom vietnamesischen Parlamentschef nach Südkorea und der Mongolei liegt außerdem in der Verbesserung der Kooperationseffizienz vietnamesischer Unternehmen in globaler Wertschöpfungskette.

In Südkorea hat der vietnamesische Parlamentspräsident die Ermutigung der südkoreanischen Unternehmen zum Ausbau von Investitionen in Vietnam in den Bereichen Infrastruktur, grüne Energie und Rechenzentren bekräftigt.

Das Treffen zwischen Tran Thanh Man und Vertretern des vietnamesischen Innovationsnetzwerks in Südkorea hat wichtige strategische Werte gebracht. Mehr als 2000 Intellektuellen des Netzwerks, die vom Nationalen Innovationszentrum unterstützt werden, sollen der Zusammenarbeit in Technologien dienen. Bezüglich der Kooperationsperspektive zwischen Vietnam und Südkorea meint der Direktor der Filiale der Kanzlei Yulchon in Vietnam, Lee Hong-bae:

„Dass Vietnam stets seine Entschlossenheit bei der Verwaltungsreform und der wirtschaftlichen Entwicklung zeigt, ist ein großer Pluspunkt. Dies sendet klare und positive Signale an die Investoren. Tatsächlich setzt Vietnam derzeit die Verwaltungsreform intensiv fort und führt umfangreiche Infrastrukturprojekte durch, um Bedingungen für die Entwicklung der Unternehmen maximal zu schaffen.“

Der umfassende Erfolg der Besuche von Parlamentspräsident Tran Thanh Man in Südkorea und in der Mongolei unterstreicht den flexiblen und konstruktiven Kurs der parlamentarischen Diplomatie gefestigt. Die Besuche haben nicht nur das politische Vertrauen gestärkt, sondern auch neue Entwicklungsräume eröffnet. Dadurch werden die Partnerschaftsrahmen vertieft, die zur schnellen und nachhaltigen Entwicklung des Landes beitragen können.