Auf dem jüngsten Handelsministertreffen in der chinesischen Stadt Suzhou haben die Volkswirtschaften der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) Einvernehmen erreicht. Sie zeigen, dass die derzeitigen Prioritäten nicht nur in der Stärkung des traditionellen Handels liegen, sondern auch in der Erweiterung neuer Bereiche.
Stärkung wirtschaftlicher Eingliederung und Förderung multilateraler Reformen
Die wirtschaftliche Integration gilt weiterhin als ein wichtiges Fundament für das Wachstum im Asien-Pazifik-Raum. Da der globale Handel derzeit vom Protektionismus und geopolitischen Wettbewerb beeinflusst wird, wird die Aufrechterhaltung eines offenen Handelsumfelds als ein Schlüsselfaktor zur Garantie der regionalen wirtschaftlichen Stabilität betrachtet. Laut dem chinesischen Handelsminister Wang Wentao haben die APEC-Mitgliedsstaaten die Konzentration auf die Freihandelszone im Asien-Pazifik-Raum (FTAAP) befestigt und sich zu einer erneuten Stärkung der regionalen wirtschaftlichen Eingliederung verpflichtet:
„Ein Hauptbereich liegt außerdem darin, die Welthandelsorganisationen (WTO) bei der verstärkten Kooperation in Digitalisierung und Entwicklung der grünen Wirtschaft zu unterstützen. Die derzeitige internationale Lage ist von Instabilität und Unruhen sowie geopolitischner Unsicherheit geprägt. Der Aufstieg von Unilateralismus und Protektionismus stellt die internationale Wirtschafts- und Handelsordnung vor ernsthaften Herausforderungen und unterbricht die Entwicklung weltweit und im Asien-Pazifik-Raum.“
Neben den Verpflichtungen auf Regierungsebene einigten sich alle Seiten darauf, dass die Integration der Warenzirkulation reale Werte bringen sollte, betont der neuseeländische Minister für Handel und Investitionen Todd McClay:
„Für die Volkswirtschaften in der Asien-Pazifik-Region liegt die Integration darin, die Hürden abzuschaffen, die Zölle zu senken und nichttarifäre Handelshemmnisse zu beseitigen. Dies soll die Zollabfertigung erleichtern und dadurch die Qualität der Waren gewährleisten.“
Aus der Sicht von Unternehmen meint der Finanzvorstand des Konzerns Technimark, Rob Iuppa:
„Unser Geschäft in dieser Region hat bislang noch nie Konflikte erlebt. Manchmal geht es einfach nur darum, dass sich die Geschäftsführer zusammensetzen, um die geschäftlichen Prioritäten festzulegen.“
Digitalisierung des Handels und Beschleunigung der grünen Wachstumsmodelle
Neben traditionellen Mechanismen sind die digitale Wirtschaft und die grüne Wirtschaft derzeit die zwei Hauptsäulen, die einen Durchbruch für den Asien-Pazifik-Raum schaffen können. Dazu die Vorsitzende der singapurischen Handelskammer in der chinesischen Provinz Jiangsu, Minnie Ang:
„Ich glaube, dass das Thema zum grünen Wandel immer mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht. Das ist eine Geschichte über die Verpflichtung zum grünen Leben und die Mühe zur Suche nach einem durchführbaren Fahrplan zur Verwirklichung dieses Ziels.“
Auch Unternehmen seien der Meinung, dass die Politik zur grünen Entwicklung derzeit große Potentiale für die Investitionen in neue Technologien und Energien schaffe, sagt der Präsident von Grundfos China, John Markmann:
„Ich schenke der Politik zur Förderung des hochwertigen und nachhaltigen Wachstums in Zukunft durch die Reduzierung der Kohlenstoffemissionen und Minimierung toxischer Katalysatoren große Aufmerksamkeit.“
Dass die Volkswirtschaften der APEC den offenen Handel fortführen, die regionale Verbindung stärken und die Kooperation in neuen Bereichen ausbauen, zeigt, dass die Asien-Pazifik-Region ein Wachstumsmodell anstrebt, das stärker auf technologischer Erneuerung, nachhaltiger Entwicklung und tiefgreifender wirtschaftlicher Verbindung basiert. Das ist ein Fundament für diese Region, die Rolle als eine der wichtigen Wachstumsmotoren der globalen Wirtschaft in den kommenden Jahren weiter zu spielen.
