Umsetzung des Hilfspakets für Sozialfürsorge

(VOVWORLD) - Die vietnamesische Regierung wird voraussichtlich das Hilfspaket für Sozialfürsorge, das es noch nie zuvor gegeben hat, umsetzen. Das Hilfspaket kann bei bis zu 2,6 Milliarden US-Dollar liegen. Damit wird den Arbeitnehmern geholfen, die den Job wegen der Covid-19-Epidemie verloren haben und deren Einkommen tief gesunken ist. Dies zeigt die große Mühe der vietnamesischen Regierung bei der Durchführung der dualen Aufgaben: Bekämpfung der Epidemie und Gewährleistung des Lebens der Bevölkerung. 
Umsetzung des Hilfspakets für Sozialfürsorge - ảnh 1 Die Sitzung der Regierung über die Covid-19-Bekämpfung. (Foto: chinhphu.vn)

Auf einer Sitzung zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie hat Premierminister Nguyen Xuan Phuc betont, die Auswirkung der Epidemie sei für die Produktion, den Staatshaushalt und das Leben der Bevölkerung groß. Stark betroffen seien die bedürftigen Menschen, Arbeitslosen und andere Menschen, die keinen Vorrat haben. Ein Hilfspaket für diese Menschen sei deswegen erforderlich.

Keinen Präzedenzfall für dieses Hilfspaket

Das Hilfspaket richtet sich nur nach den von Covid-19 betroffenen Menschen, damit sie ein Existenzminimum haben können. Geholfen werden unter anderem: bedürftige Menschen, betroffenen Menschen in der Sozialförderpolitik, Auftragsmitarbeiter, die vorläufig ihren Job stoppen müssen, private Geschäfte, die ihre Arbeit einstellen müssen und Freelancer, die ihren Job verlieren. Dazu sagt Premierminister Nguyen Xuan Phuc.

„Bei der Hilfe sollten vier Regeln garantiert werden. Ersten sollten den Menschen geholfen werden, die wegen der Covid-19-Epidemie ihren Job verloren haben, deren Einkommen stark gesunken ist und daher der Mindestlebensunterhalt nicht gewährleistet werden kann. Zweitens sollte die Hilfe die Ausgleichsregeln einhalten. Die betroffenen Arbeitnehmer und die Unternehmen, sowie der Staat sollten die Last zusammen teilen, damit das Existenzminium garantiert wird. Demnach wird der Staat einen Teil der Hilfe übernehmen und die Hilfe wird zwischen den Provinzen und Großstädten ausgeglichen. Drittens sollten die zuständigen Behörden genau die betroffenen Fälle bestimmen, um die Transparenz bei der Hilfe zu garantieren.“

Laut dem Minister für Arbeit, Kriegsinvaliden und Soziales Dao Ngoc Dung wird das Ministerium die zuständigen Behörden beauftragen, ständig die Provinzen bei der Implementierung des Hilfspakets darauf hinzuweisen und zu überprüfen.

„Das Ministerium hat die Behörden darauf hingewiesen, das Hilfspaket umzusetzen. Vor allem ist die Politik zur vorläufigen Aussetzung und Einstellung der Bezahlung für die Arbeitslosenversicherung. Zugleich haben wir unmittelbar mit dem Finanzministerium, dem Ministerium für Planung und Investition sowie den Banken getagt, um die Förderpolitik rechtzeitig zu erlassen.“

Positive Reaktion aus der Öffentlichkeit

Das Hilfspaket der Regierung gilt als gute Nachricht für die benachteiligten Gruppen. Dazu sagt Vize-Vorsitzende des vietnamesischen Gewerkschaftsbunds Ngo Duy Hieu.

„Ich freue mich, dass der Premierminister den benachteiligen Gruppen dieses Hilfspaket anbieten wird. Im Hintergrund der Bekämpfung der Covid-19 hat die Regierung aber rechtzeitig vorgeschlagen, auf der Sitzung sich auf das Hilfspaket für Unternehmen und Arbeitnehmer zu einigen.“

Nguyen Thi Hoi, eine Arbeitnehmerin in Nam Dinh zeigt sich erfreut über das Hilfspaket.

„Die Beschäftigten können jetzt nicht arbeiten und keinen Lohn bekommen. Wir müssen alles reduzieren und weniger einkaufen. Jetzt bekommen wir Hilfe vom Staat. Dann ist es für uns etwas besser.“

Trotz der Auswirkung der Epidemie auf den Staatshaushalt zeigt das Hilfspaket die große Mühe der Regierung. Dies verstärkt das Vertrauen des Volkes in die Regierung.

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