Während der Diskussion über den sozioökonomischen Entwicklungsplan für 2027 auf der laufenden Parlamentssitzung interessieren sich die Abgeordneten besonders für die Voraussetzungen zur Verwirklichung der Wachstumsziele, von der Mobilisierung von Ressourcen und der Beseitigung institutioneller Hemmnisse bis hin zur Schaffung neuer Impulse.

Ressourcen bereitstellen und Engpässe beseitigen

Für ein Wachstumsziel von mindestens zehn Prozent im Jahr 2027 hob der Abgeordnete Tran Hoang Ngan aus Ho-Chi-Minh-Stadt besonders die Mobilisierung von Investitionskapital hervor. Ihm zufolge ist es erforderlich, die Möglichkeit für die Mobilisierung von Ressourcen zu klären sowie aufzuzeigen, wie sich institutionelle Prioritäten in konkrete Entwicklungsressourcen umsetzen lassen.

Im Hinblick auf den Plan für 2027 soll die Vervollkommnung von Institutionen mit der lokalen Umsetzungskapazitäten verbunden werden, insbesondere für Regelungen, die sich unmittelbar auf das Tempo der Projektumsetzung sowie auf Investitionsaktivitäten auswirken. Abgeordneter Pham Dai Duong aus der Provinz Phu Tho äußert sich über die Vervollkommnung der Regelungen für Bodennutzung:

„Eine gründliche Überprüfung ist erforderlich, um sicherzustellen, dass das Bodengesetz bald verabschiedet werden kann. Somit können die Lokalbehörden auch Regelungen für Bodenpreise und Bodenvergabe zeitnah umsetzen. Dies könnte dazu beitragen, das Wachstum gegen Jahresende anzukurbeln.“

Neue Impulse schaffen, Wachstumseffizienz steigern

Das Thema Wachstumstreiber wurde auch bei Diskussionen zum Plan 2027 angesprochen. Der Abgeordnete Phung Duc Tien aus der Provinz Khanh Hoa sagt:

„Wir streben an, eine 100-prozentige Auszahlung der öffentlichen Investitionen zu erreichen. Das KPV-Zentralkomitee hat den Beschluss Nr. 57 zur Entwicklung von Wissenschaft und Technologie erlassen. Die Auszahlungsquote der Investitionen in den Bereichen Wissenschaft und Technologie bleibt jedoch sehr niedrig. Daher müssen wir die Lösung dieses Problems als einen wegweisenden Ansatz zur Förderung von Wachstum betrachten.“

Die Nachhaltigkeit der erzielten Ergebnisse ist ebenfalls ein Aspekt, der bei der Planung für das kommende Jahr berücksichtigt werden muss. Ein starkes Wachstum soll mit der Fähigkeit einhergehen, die Produktion- und Geschäftstätigkeiten aufrechtzuerhalten, sowie mit der Schaffung von Voraussetzungen, die Unternehmen den Zugang zu Ressourcen ermöglichen. Dazu die Abgeordnete Le Thi Ngoc Linh aus der südvietnamesischen Provinz Ca Mau:

„Bei einem starken Wachstum sollten wir die Nachhaltigkeit solchen Wachstums genauer untersuchen. Daher schlage ich der Regierung vor, erzielte Ergebnisse sowie Schwierigkeiten gründlicher zu überprüfen. Gleichzeitig ist es erforderlich, sich überschneidende Verfahren abzubauen und Unternehmen einen besseren Zugang zu Kapital zu verschaffen.“

Um Wachstum zu erzielen, das nicht nur einen größeren Umfang aufweist, sondern auch qualitativ besser ist, müssen verschiedene Lösungen umgesetzt werden, wie etwa Zuweisung von Investitionskapital, Einfachung administrativer Abläufe und Förderung von Innovationen. Der Abgeordnete Phung Huu Toan aus der Provinz Lai Chau betont die Wichtigkeit, wie diese Lösungen umgesetzt werden.

„Es ist erforderlich, für jede Aufgabe die Verantwortlichkeiten, Zeitpläne, Ressourcen sowie die erwarteten Ergebnisse klar zu bestimmen. Die Anforderung besteht darin, die Produktivität zu steigern, die Effizienz der Ressourcennutzung zu verbessern und die innere Fähigkeit der Wirtschaft zu stärken. Das starke Wachstum muss mit makroökonomischer Stabilität, nachhaltiger Entwicklung sowie einer substanziellen Verbesserung des materiellen und geistigen Lebens der Menschen verknüpft werden.“

Um im Jahr 2027 hohe Wachstumsziele zu erreichen, bedarf es der Fähigkeit, politische Richtlinien und Lösungen in konkrete Ergebnisse umzusetzen.