Am 24. August 2026 verabschiedete das Parlament der 16. Legislaturperiode den Beschluss zur Gründung der regierungsunmittelbaren Stadt Quang Ninh. Für die Menschen im ehemaligen Bergbaurevier war dies nicht nur ein wichtiger politischer Schritt, sondern auch ein lang erwarteter Grund zur Freude.
„Wir haben lange auf diesen Moment gewartet. Ich glaube, dass Quang Ninh nun neue Entwicklungschancen bekommt und Co To noch grüner, sauberer und moderner werden kann – zum Stolz der Menschen hier.“
„Wir freuen uns sehr, dass unsere Heimat eine neue Entwicklungsphase mit neuen Perspektiven beginnt. Wir wünschen uns eine moderne und lebenswerte Stadt mit besserer Infrastruktur und einem höheren Lebensstandard.“
Von einer Region, die einst stark vom Bergbau geprägt war, hat Quang Ninh seinen Entwicklungsraum kontinuierlich erweitert. Am 30. Oktober 1963 entstand die Provinz Quang Ninh durch die Zusammenlegung von Hai Ninh und Hong Quang. Den Namen hatte Präsident Ho Chi Minh angeregt. Bei seinen neun Besuchen im Bergbaurevier forderte er, Quang Ninh zu einer wohlhabenden und schönen Provinz zu entwickeln.
Dank seiner Infrastruktur mit Autobahnen, internationalem Flughafen und Seehafen entwickelte sich Quang Ninh zu einem wichtigen Wachstumspol im Norden.
Nach dem Parlamentsbeschluss umfasst die neue Stadt mehr als 6.231 Quadratkilometer und hat über 1,5 Millionen Einwohner. Sie besteht aus 30 Wohnvierteln, 22 Gemeinden sowie den Sonderverwaltungszonen Van Don und Co To. Quang Ninh hat Land- und Seegrenzen zu China und ist das Tor des Nordostens zum Meer. In einem gemeinsamen Entwicklungsraum verbinden sich Städte, Industriegebiete, Grenzübergänge, Häfen, Flughäfen, Inseln und Kulturerbestätten wie die Ha-Long-Bucht und Yen Tu.
Nguyen Phuong Thuy, stellvertretende Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Recht und Justiz, betont:
„Quang Ninh erfüllt nicht nur die Voraussetzungen für eine regierungsunmittelbare Stadt, sondern verfügt auch über das Potenzial, zu einem dynamischen, innovativen und modernen Wachstumszentrum des Landes zu werden. Als Stadt kann Quang Ninh seine Verwaltung so ausrichten, dass wichtige Fragen der Infrastruktur und der sozioökonomischen Entwicklung effizienter gelöst werden.“
Die unterschiedlichen Regionen bieten vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten: Van Don für Meereswirtschaft und Dienstleistungen, Mong Cai für Grenzhandel und Grenzwirtschaft, Quang Yen für Industrie und Logistik. Berg-, Grenz- und Inselregionen können zudem Forstwirtschaft, gemeinschaftsbasierten Tourismus und eine nachhaltige Meereswirtschaft entwickeln. Für die Bevölkerung bedeutet dies neue Chancen vor Ort. Ly Van Thuong, Einwohner der Grenzgemeinde Binh Lieu, sagt:
„Wir freuen uns sehr. Wenn sich unsere Heimat entwickelt, bekommen wir bessere Möglichkeiten, unseren Lebensunterhalt zu verdienen. Früher wollten wir vor allem der Armut entkommen. Heute wollen wir in unserer eigenen Heimat Wohlstand schaffen.“
Diese Erwartungen entsprechen auch dem Ziel der neuen Stadt: ihre räumlichen, infrastrukturellen und geografischen Vorteile in konkrete Verbesserungen für die Bevölkerung umzuwandeln. Der Sekretär des Parteikomitees der Stadt Quang Ninh, Quan Minh Cuong, betont:
„Die Stadt muss sich stärker und umfassender entwickeln. Sie muss ein Ort sein, an dem die Menschen wirklich glücklich und wohlhabend leben und ihr Vertrauen in Partei und Verwaltung weiter wächst.“
Quang Ninh beginnt damit einen neuen Abschnitt mit großem Entwicklungsraum und besonderen Vorteilen. Vom Bergbaurevier zur Stadt am Welterbe – nun kommt es darauf an, diese Potenziale in neue Wachstumsimpulse und konkrete Verbesserungen für das Leben der Menschen umzuwandeln.
