Organisatoren waren unter anderem das ägyptische Justizministerium und das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC). Ziel der Veranstaltung war es, die Umsetzung der Hanoi-Konvention zur Bekämpfung der Cyberkriminalität zu fördern.
Der vietnamesische Botschafter in Ägypten Nguyen Nam Duong erklärte, dass Vietnam als eines der ersten Länder, die die Konvention ratifiziert haben, bereit sei, mit Ägypten, afrikanischen Partnern, dem UNODC und den UN-Mitgliedstaaten zusammenzuarbeiten, um die Konvention effektiv umzusetzen. In einem Interview mit dem Reporter des Radiosenders „Die Stimme Vietnams“ sagte der Botschafter:
„Die Diskussion zeigte ein verbessertes Bewusstsein in der internationalen Gemeinschaft für das Risiko, das von Kriminellen ausgeht, die künstliche Intelligenz nutzen, um Cyberangriffe zu starten und dunkle Bereiche im Internet zu errichten. Gleichzeitig erkannten die Teilnehmer Möglichkeiten für eine künftige Zusammenarbeit, wobei der Schwerpunkt auf dem Austausch elektronischer Beweismittel zur Unterstützung grenzüberschreitender Ermittlungen liegt.“
Es ging auf der Konferenz um neue Trends in der Cyberkriminalität, nationale und regionale Herausforderungen bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität und die Notwendigkeit der Harmonisierung der Rechtsrahmen. Besprochen wurden zudem Präventivmaßnahmen und Fahrplan für die Umsetzung der Konvention auf nationaler und internationaler Ebene.
