Die vietnamesischen Vertragsarbeiter im Ausland werden als wichtige Arbeitskräfte bezeichnet, die nach vielen Jahren Kompetenzen und Erfahrungen aus professionellem und modernem Arbeitsumfeld sammeln. Neben der Vernetzung von Arbeitnehmern und -gebern ist es wichtig, Förderpolitik und -mechanismen für diese Kräfte einzuführen. Zudem ist es erforderlich, im Ausland erworbene berufliche Kompetenzen in einer Datenbank zu erfassen und Mechanismen zur Anerkennung und Bewertung der Kompetenzen von Arbeitnehmern bei deren Rückkehr zu etablieren.

Für Vertragsarbeitnehmer, die nach der Rückkehr ins Heimatland eine eigene Produktionsstätte gründen wollen, bedarf es gezielter Unterstützung bei Kreditvergabe, Verwaltungsverfahren und Marktverbindung. Dies sollte ihnen dabei helfen, ihre im Ausland gesammelten Kenntnisse, Kompetenzen und Erfahrungen zu entfalten, sagt Abgeordnete Ha Thi Anh Thu aus der Provinz Quang Ngai:

„Das Gesetz muss die Vertragsarbeiter nach ihrer Rückkehr ins Heimatland unterstützen, darunter die Anerkennung beruflicher Kompetenzen, Unterstützung bei der Existenzgründung sowie Vermittlung in Unternehmen und Industriezonen. Ziel ist es, das Potenzial der Arbeitskräfte effizienter zu fördern, die auf dem internationalen Arbeitsmarkt ausgebildet werden. Arbeitnehmer sind keine Exportwaren, sondern eine nationale Humanressource. Daher sollte das Gesetz die Vertragsarbeitnehmer vor der Ausreise, während ihrer Beschäftigung im Ausland und nach ihrer Rückkehr ins Heimatland schützen.“