Das erklärte Oberst Le Van Son, Vizeleiter der Abteilung für Sozialpolitik im Verteidigungsministerium, auf der turnusmäßigen Regierungspressekonferenz am Samstag in Hanoi. Demnach soll die Kampagne die Suche und Identifizierung gefallener Soldaten deutlich beschleunigen. Ziel sei es, rund 7.000 Gefallene zu bergen, Proben von etwa 230.000 bislang nicht identifizierten Gräbern zu entnehmen, rund 18.000 DNA-Analysen durchzuführen und eine nationale DNA-Datenbank für Angehörige unbekannter Gefallener aufzubauen.

Die Kampagne läuft vom 15. März 2026 bis zum 27. Juli 2027. Das Verteidigungsministerium will die Maßnahmen weiter intensivieren, um die gesetzten Ziele zu erreichen.