Bei dem automatisierten System müssen Reisende an der Grenze ihren Pass scannen. Zudem werden ihre Fingerabdrücke erfasst und ein Foto von ihnen gemacht. Bei späteren Reisen ist nur noch eine biometrische Gesichtserkennung erforderlich. Große Flughäfen in Italien, darunter Fiumicino und Malpensa, sowie die Häfen von Genua und Civitavecchia, nahmen das neue System am vergangenen Sonntag in Betrieb. Währenddessen begann in Deutschland schrittweise der EES-Einsatz in Stuttgart.

Zum EES-System gehören alle EU-Mitgliedstaaten außer Irland und Zypern, aber auch Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein. In den kommenden sechs Monaten soll das System nach und nach in allen 29 Ländern des Schengenraums eingeführt werden. Ab dem 10. April 2026 soll es dann an allen Übergangsstellen europäischer Außengrenzen funktionieren.