Dabei verständigten sich die beiden Premierminister darauf, Maßnahmen zu verstärken, um das bilaterale Handelsvolumen baldmöglichst auf 25 Milliarden US-Dollar zu erhöhen und den Marktzugang für Produkte beider Länder zu erleichtern, besonders für Pharma, Agrarprodukte, Fischerei- und Viehzuchtprodukte. Premierminister Le Minh Hung schlug vor, dass beide Seiten Wirtschaftskorridore und Lieferketten einrichten sollten, um die Verbindung beider Volkswirtschaften zu verknüpfen, die Aufnahme von Verhandlungen über ein bilaterales Freihandelsabkommen zu prüfen und sich gleichzeitig mit den Ländern der südostasiatischen Staatengruppe ASEAN abzustimmen, um die Überprüfung des ASEAN-Indien-Warenhandelsabkommens voranzutreiben. Zugleich begrüßte er Investitionen großer indischer Konzerne in Vietnam in den Bereichen Technologie, Infrastruktur, Energie und Pharmaindustrie.

Die beiden Regierungschef betonten zudem die Rolle der Vernetzung vom Land-, Schienen-, Luft- und Seeweg. Sie kamen zudem überein, die Förderung von Projekten zur Schienenanbindung zu prüfen, einen Verbindungskorridor zwischen Süd- und Südostasien zu schaffen und die Vernetzung der Seehäfen beider Länder in Verbindung mit der Seeroute Asien–Europa auszubauen.

Ihnen zufolge sollte die bilaterale Zusammenarbeit in Verteidigungsindustrie und Militärhandel, Ausbildung und Bereitstellung von Vorzugskrediten verstärkt und bald das erste Treffen des Mechanismus für den Diplomatie- und Verteidigungsdialog abgehalten werden.