Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Ebola-Ausbruch in Kongo zu einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite erklärt.

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus sieht die derzeitige Epidemie lange nicht unter Kontrolle. Er rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Bemühungen zur Eindämmung der Epidemie zu unterstützen.

Dies ist der 17. Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und der tödlichste in der Geschichte des Landes. Die Zahl der Todesopfer hat während des Ausbruchs zwischen 2018 und 2020 mehr als 2.299 Fälle überstiegen.