Die Vertreter der Provinzen und Städte bekräftigten ihr Ziel eines zweistelligen Wirtschaftswachstums und stellten entsprechende Maßnahmen vor.
Zum Auftakt erklärte Premierminister Le Minh Hung, dass die Regierung und die Provinzen entschlossen und flexibel auf neue Entwicklungen reagiert hätten. Dadurch habe sich die wirtschaftliche und soziale Lage im ersten Halbjahr weiter verbessert und eine solide Grundlage für das Gesamtjahr geschaffen.
„Wir müssen bewerten, ob die bisherigen Ergebnisse unserem Potenzial und unseren vorhandenen Ressourcen entsprechen. Gleichzeitig müssen wir entschlossen die Aufgaben der zweiten Jahreshälfte umsetzen, um ein zweistelliges Wachstum zu erreichen, die makroökonomische Stabilität zu sichern, staatliche und private Ressourcen zu mobilisieren sowie neue Wachstumstreiber – insbesondere Wissenschaft, Technologie, Innovation und Digitalisierung – zu fördern.“
Die Leitung von Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt bekräftigten ebenfalls ihr Ziel eines Wachstums von mindestens zehn Prozent. Dazu der Vorsitzende des Volkskomitees von Ho-Chi-Minh-Stadt, Nguyen Van Duoc:
„Für ein Wachstum von über zehn Prozent müssen wir im dritten Quartal deutlich zulegen. Deshalb werden wir private Investitionen mobilisieren, die öffentlichen Investitionen vollständig auszahlen und Projekte in Form der privat-öffentlichen Partnerschaft beschleunigen. Zudem soll der Gesamtentwicklungsplan der Stadt bis Oktober verabschiedet werden, um neue Investitionen anzuziehen.“
Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt tragen zusammen rund ein Drittel zum Wirtschaftswachtum Vietnams bei. Ihre Zusage, ein Wachstum von über zehn Prozent zu erreichen, gilt daher als entscheidend für das nationale Wachstumsziel im Jahr 2026.
