Das sagte KPV-Generalsekretär und Staatspräsident To Lam bei einem Treffen mit Polens Ministerpräsident Donald Tusk am Montag in Hanoi.
Ihm zufolge soll Polen zu einem führenden Investor aus Mittel- und Osteuropa in Vietnam werden. Vietnam sei bereit, günstige Bedingungen für polnische Unternehmen beim Ausbau ihrer langfristigen Investitionen und Geschäfte in Vietnam zu schaffen, vor allem in den Bereichen, die als Stärke Polens gelten, darunter verarbeitende Industrie, Lebensmittel- und Pharmaindustrie, Umweltschutz, Bodenschätze, Transport, Logistik und Entwicklung moderner Infrastruktur.
Der Partei- und Staatschef forderte beide Seiten auf, die Kooperation in den Bereichen Seehafen, maritime Logistik, Schiffbau, Meereswissenschaften, Meeresumweltschutz und Management der Meereswirtschaft auszubauen. Außerdem sollten beide Seiten die Zusammenarbeit in Wissenschaft, Technologie und Innovation bevorzugen und sich auf Bereiche wie künstliche Intelligenz, digitale Technologien, Cybersicherheit und Biotechnologie konzentrieren.
Seinerseits bekräftigte Tusk, dass die polnische Regierung eng mit Vietnam kooperieren werde, um Vereinbarungen bald umzusetzen, die beim Besuch erreicht wurden.
Auch Parlamentspräsident Tran Thanh Man hat beim Treffen mit Polens Ministerpräsidenten Donald Tusk betont, das vietnamesische Parlament unterstütze die Forcierung der Kooperation mit dem polnischen Parlament. Das vietnamesische Parlament werde ein günstiges und transparentes Investitions- und Geschäftsumfeld schaffen, um das Vertrauen der Unternehmen im In- und Ausland zu festigen und damit Fundamente für langfristige Zusammenarbeit mit Polen zu bilden.
Am Montagabend beendeten Polens Ministerpräsident Donald Tusk und eine hochrangige polnische Delegation den dreitägigen Besuch in Vietnam.
