(VOVWORLD) - Die Bilanzkonferenz des nationalen Aktionsprogramms zur Beseitigung der Folgen der aus dem Krieg zurückgebliebenen Minen und Blindgänger im Zeitraum 2010-2025 hat am Dienstag in Hanoi stattgefunden.
Blick auf die Konferenz. (Foto: Lai Hoa) |
In seiner Rede forderte Premierminister Pham Minh Chinh, dass bis 2045 im Wesentlichen alle durch Blindgänger verseuchte Gebiete bis zu einer Tiefe von 0,5 m zu räumen. Darüber hinaus sei es notwendig, die Aufklärungsarbeit zu verstärken, um das Bewusstsein für die Verhütung von Minenunfällen zu verbessern. Vietnam werde die internationale Zusammenarbeit in diesem Bereich weiter ausbauen und Ressourcen aus dem In- und Ausland für die Minenräumung mobilisieren. Vietnam hoffe, dass die Regierungen anderer Länder und internationale Organisationen das Land weiterhin bei der Bewältigung der Folgen des Krieges unterstützen werden, so der Premierminister:
„Wir legen großen Wert auf das Mitgefühl der Länder für die Opfer und Verluste unserer Nation. Es ist uns eine Quelle der Ermutigung, des Mitgefühls und der tiefen Anteilnahme für das vietnamesische Volk. Wir wollen nicht, dass irgendein Land oder irgendein Volk Krieg erlebt. Denn die Folgen des Krieges sind lang anhaltend.“