Zuvor hatte die Regierung von Premierministerin Giorgia Meloni strengere Sicherheitsreformen verabschiedet, nachdem es zu Gewalttaten gekommen war, die stark an die Proteste in Frankreich erinnern. Nach den Ausschreitungen und Plünderungen in Mailand am vergangenen Wochenende erließ die Regierung ein Dekret, das die Haftbestimmungen für Minderjährige lockert und gleichzeitig Geldstrafen für Eltern vorsieht, falls Minderjährige während der Proteste Schäden verursachen.
Am selben Tag nahm die französische Polizei bei landesweiten Protesten 135 Personen fest und beschlagnahmten zahlreiche Waffen. Innenminister Laurent Nuñez teilte mit, dass unter den sichergestellten Waffen Metallkugeln, Bleimunition, Feuerwerkskörper, Zwillen, Stahlkugeln, selbstgebaute Waffen und Luftgewehre waren.
am Samstag setzte die Polizei Tränengas ein, um eine Gruppe von etwa 150 Demonstranten in der südostfranzösischen Stadt Lyon auszulösen. Zuvor hatten die Behörden ein Demonstrationsverbot für diese Stadt erlassen.
