Tausende Sicherheitskräfte und Militärhubschrauber wurden erneut entsandt, um auf dem Landweg unzugängliche Gebiete zu erreichen. Bis Samstagvormittag bestätigten die Behörden in Nepal 579 Tote und 1.924 Vermisste. In der chinesischen Region Tibet wurden unterdessen 7 Tote und 554 Vermisste gemeldet. Es wird erwartet, dass die Opferzahlen weiter steigen, da viele abgelegene Bergregionen weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten sind.

Unterdessen verstärkt die internationale Gemeinschaft ihre Nothilfemaßnahmen. Das britische Außenministerium gab bekannt, dass am Samstag Krisenhelfer in Kathmandu eintreffen werden, um die konsularische Arbeit zu unterstützen. Auch Indien bestätigte, dass ein spezialisiertes, elfköpfiges Rettungs- und Medizinerteam mit dem dritten Hilfsflug der indischen Luftwaffe in Nepal eingetroffen war.