Die erneuten Angriffe erfolgten nur wenige Tage, nachdem US-Präsident Donald Trump die Militäroperationen vorübergehend ausgesetzt hatte, um den Dialog mit Teheran möglicherweise wieder aufzunehmen. Ein iranischer Raketenangriff sowie jüngste militärische Entwicklungen haben jedoch die Gefahr einer erneuten Eskalation verschärft.
Parallel zum militärischen Vorgehen verhängte das US-Finanzministerium neue Sanktionen, die sich unter anderem gegen zwei Unternehmen richten, die an einem von den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) unterstützten Erpressungssystem rund um die Straße von Hormus beteiligt sind. Dieses zwinge Handelsschiffe zu einer obligatorischen „Versicherung“, um die für den weltweiten Ölhandel zentrale Meerenge zu passieren, heißt es in der Mitteilung des US-Finanzministeriums.
Zudem richteten sich neue US-Sanktionen gegen acht Seefracht-Unternehmen. Ihre Schiffe seien Teil der iranischen „Schattenflotte“, auf die sich die iranische Führung stütze, um Sanktionen zu umgehen, hieß es aus der US-Seite.
