(VOVWORLD) - Die Nationale Agentur zur Bekämpfung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen hat auf einer Sitzung am Donnerstag in Hanoi die Bilanz aus der Umsetzung des Beschlusses Nr. 81 der Regierung über die Bekämpfung von Massenvernichtungswaffen im Zeitraum 2019-2024 gezogen.
Kollektiven bekommen Lobesurkunden des Verteidigungsministers. |
Dem Bericht zufolge haben die Verhinderung und Bekämpfung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen positive Ergebnisse erzielt. Ministerien, Branchen und Provinzen hätten eng zusammengearbeitet, um einheitliche Maßnahmen zur Umsetzung des Beschlusses Nr. 81 zu ergreifen. Dazu Brigadegeneral Ha Van Cu, der Kommandeur der chemischen Abwehrtruppe und Leiter der ständigen Agentur für den Beschluss Nr. 81:
„Die Umsetzung des Beschlusses fordert das Engagement zahlreicher Ministerien und Branchen. Wir beraten die Regierung, um ein nationales Aktionsprogramm zur Bekämpfung von Massenvernichtungswaffen aufzubauen. Darunter sind die Bewertung der Risiken von Terrorunterstützung und die Kooperation mit der Staatsbank bei der Bekämpfung der Geldwäsche. Wir arbeiten auch mit dem Außenministerium zusammen, um zu bekräftigen, dass Vietnam ein friedliebendes Land ist.“
Derzeit baut Vietnam einen Gesetzentwurf zur Bekämpfung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen. Dadurch soll Vietnam dabei geholfen werden, die Aufgaben zur Bekämpfung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen gemäß den internationalen Verträgen und der Resolution 1540 des UN-Sicherheitsrats zu erfüllen. Resolution 1540 wurde 2004 ins Leben gerufen. Sie zielt darauf ab, dass alle Staaten wirksame Maßnahmen ergreifen und durchsetzen, um innerstaatliche Kontrollen zur Verhütung der Verbreitung von nuklearen, chemischen oder biologischen Waffen und ihren Trägersystemen einzurichten, einschließlich angemessener Kontrollen über verwandtes Material.