(VOVWORLD) - Die Fußgängerzone Hai Ba Trung – Nguyen Hue im Wohnviertel My Long der südvietnamesischen Provinz An Giang hat sich zu einem markanten Freizeit- und Gemeinschaftsraum für Einheimische und Touristen entwickelt. Besonders an Wochenenden sowie an Feiertagen herrscht dort eine lebendige Atmosphäre.
Eine Ecke der Fußgängerzone Hai Ba Trung - Nguyen Hue in An Giang. (Foto: Ngoc Anh/VOV5) |
An Wochenenden und zu Feiertagen können Besucher in der Fußgängerzone Hai Ba Trung – Nguyen Hue Straßenkunst erleben, einkaufen sowie Musik- und Tanzdarbietungen genießen.
Die nahezu einen Kilometer lange und rund 20 Meter breite Fußgängerzone ist mit Naturstein gepflastert und mit moderner LED-Beleuchtung ausgestattet. Abends verwandelt sich die Straße in ein farbenfrohes, stimmungsvoll beleuchtetes Gesamtbild. Zu den architektonischen Akzenten zählen ein dekorativer Wasserbrunnen, Reliefs aus der Vergangenheit sowie Pavillons im Stil traditioneller Häuser in Südvietnam.
Besondere Aufmerksamkeit gilt einem Bodhi-Baum, der 2011 vom Obermönch Huyen Dieu aus Bodh Gaya in Indien dorthin gebracht wurde – jenem Ort, an dem Buddha vor mehr als 2.500 Jahren die Erleuchtung erlangte. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Denkmal von Präsident Ton Duc Thang (1888-1980). Er war der erste Staatspräsident der Sozialistischen Republik Vietnam und in der Provinz An Giang beheimatet. Dazu Nguyen Thanh Trung, ein Bewohner in An Giang:
„Viele kommen hierher, um Fotos am Ton-Duc-Thang-Denkmal zu machen. Junge Leute besuchen die Zone wegen der Musikprogramme, Festivals und Ausstellungen.“
Die Statue des Staatspräsidenten Ton Duc Thang in der Fußgängerzone Hai Ba Trung - Nguyen Hue in An Giang. (Foto: Ngoc Anh/ VOV5) |
Tran Dinh Thien ist auch ein Einwohner in An Giang.
„Die Fußgängerzone ist grün und abends wunderschön beleuchtet. Es gibt viele Cafés und Restaurants. Zu Neujahr findet hier oft ein Feuerwerk statt.“
Die Zone ist auch für ihre Straßenküche bekannt – mit regionalen Spezialitäten wie verschiedene Sorten von Kuchen sowie Fleisch- und Meeresfrüchtegerichten. Dazu kommen typische Getränke des Mekong-Deltas wie Zuckerrohr-, Kokos- und Palmensaft. Zudem laden Volksspiele wie Topfschlagen, Sackhüpfen oder Menschenschach zum Mitmachen ein. Ein Besucher aus Hanoi sagt dazu:
„Die Fußgängerzone ist weitläufig und angenehm. Restaurants und Cafés sind sehr praktisch. Am Wochenende sorgen Musik- und Tanzvorführungen für eine lebhafte Stimmung.“
Ein Besuch lässt sich gut mit nahegelegenen Sehenswürdigkeiten verbinden, darunter der Nguyen-Du-See, die Kathedrale Long Xuyen, der schwimmende Markt Long Xuyen, das Museum An Giang und die Pagode Quang Te. Hinh Van Hung ist ein Café-Besitzer in der Fußgängerzone:
„Die Fußgängerzone ist ganzjährig geöffnet und schön dekoriert. An Feiertagen gibt es Blumenmärkte, Ausstellungen und lebhafte Kulturprogramme.“
Dazu Chuong Tran Bao Huy, ein Einwohner in An Giang:
„Hier ist es sauber, schön und ideal für Sport. Morgens joggen viele Leute, nachmittags spielen die Leute Federball, Volleyball oder fahren Rollschuh.“
Die Fußgängerzone Hai Ba Trung – Nguyen Hue ist heute ein lebendiger Treffpunkt, der urbanes Leben mit traditioneller Kultur des Südwestens Vietnams verbindet und sowohl für Einheimische als auch für Besucher attraktiv ist.