Gleichzeitig wurden DNA-Proben entnommen und Informationen überprüft, um bislang unbekannte Gefallene zu identifizieren.

Nach Angaben des Verwaltungsstabs für die Suche, Bergung und Identifizierung der sterblichen Überreste gefallener Soldaten wurden bis zum 14. Juli insgesamt 360 Überreste in Vietnam, 174 in Laos und 850 in Kambodscha geborgen. In der Provinz Tuyen Quang entdeckten Einsatzkräfte zudem fünf Massengräber mit schätzungsweise 23 Gefallenen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt einem Massengrab im Le-Thi-Rieng-Park in Ho-Chi-Minh-Stadt. Dort wurden bislang 69 einzelne sterbliche Überreste, 23 persönliche Gegenstände sowie weitere Überreste eines Sammelgrabes gefunden, die derzeit untersucht und identifiziert werden.

Parallel dazu schreitet die DNA-Identifizierung voran. Bislang wurden Proben von mehr als 52.000 Soldatengräbern entnommen. Über 37.000 davon erfüllten die Voraussetzungen für eine genetische Analyse.