Das sagte Professor Shimizu Masaaki an der japanischen Universität Osaka, als er vor kurzem mit dem Titel „Botschafter der vietnamesischen Sprache“ geehrt worden ist. Ihm zufolge hat Vietnam im Laufe der Geschichte Kontakte zu vielen Großmächten aufgenommen und verschiedene Kulturen kennengelernt. Jedoch habe das Land seine Unabhängigkeit und Kulturidentität stets bewahrt. Außerdem habe Vietnam äußere Einflüsse nicht abgelehnt, sondern diese gewissenhaft und flexibel übernommen.
Auf der Grundlage der konsequenten Verfolgung von Grundprinzipien wie Unabhängigkeit, Eigenständigkeit und der Garantie nationaler Interessen habe Vietnam im Dialog mit jedem Partner flexibel agiert und gleichzeitig Beziehungen zu vielen Nationen wie möglich aufgenommen.
Der japanische Professor betonte, dass die vietnamesische Kultur eine sehr charakteristische Verhaltensweise darstelle. Sie lege großen Wert auf die Beziehungen zu anderen und zeige sich in der Kommunikation mit Partnern flexibel, ohne dabei die eigene Position und Identität zu verlieren. Dieser Geist habe auch viele Ähnlichkeiten mit den Prinzipien und der Umsetzung der vietnamesischen Außenpolitik, fügte Professor Shimizu Masaaki hinzu.
