(VOVWORLD) - Angesichts ihres großen Beitrags zum Bruttoinlandsprodukt und ihrer Fähigkeit, Entwicklungstrends anzuführen, behauptet Ho-Chi-Minh-Stadt ihre Rolle als Wirtschaftslokomotive des ganzen Landes. Auf der Grundlage der herausragenden Ergebnisse des Jahres 2025 tritt die Stadt mit höheren Anforderungen und Zielen in das Jahr 2026 ein, um das Wachstum zu beschleunigen und sich nachhaltig entwickeln zu können.
Seehäfen ist eine Stärke von Ho-Chi-Minh-Stadt. |
Im Jahr 2025 machte Ho-Chi-Minh-Stadt mit einem Bruttoinlandsprodukt von 114 Milliarden US-Dollar 23,5 Prozent des nationalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Das Pro-Kopf-Einkommen erreichte mehr als 8.900 US-Dollar und lag damit weit über dem Landesdurchschnitt. Auch die Anziehung ausländischer Direktinvestitionen stieg im Vergleich zu 2024 um über 20 Prozent.
Diese Zahlen sind ein lebendiger Beweis für die führende Position der Stadt im nationalen Wirtschaftsbild. Nguyen Van Duoc, Vorsitzender des Volkskomitees von Ho-Chi-Minh-Stadt, bewertet:
„Das Wirtschaftsbild der Stadt im Jahr 2025 zeigt viele helle Farben. Die Stadt hat sich einerseits auf die sozioökonomische Entwicklung konzentriert und andererseits das zweistufige Kommunalverwaltungsmodell reibungslos umgesetzt. Außerdem hat sich das Investitionsumfeld der Stadt verbessert.“
Nach der Fusion verfügt die Stadt derzeit über 25 Industriecluster und 78 Industrieparks. Dort konzentrieren sich Forschung, Entwicklung und die Produktionssteuerung der vier Schwerpunktbranchen: Chemie-Pharma-Kautschuk-Kunststoff, Nahrungsmittel- und Getränkeverarbeitung, Elektronikfertigung sowie Maschinenbau. Laut Doktor Can Van Luc, Mitglied des nationalen Beratungsrates für Finanz- und Geldpolitik, können sich diese Vorteile gegenseitig ergänzen. Damit kann die Stadt ihren Wachstumskurs im Jahr 2026 beibehalten:
„Früher machte der Dienstleistungssektor etwa 63 Prozent des BIPs der Stadt aus. Aber jetzt kommen Ba Ria-Vung Tau und Binh Duong hinzu. In diesen beiden Kommunen trägt die Industrie 60 Prozent zum BIP bei, während Dienstleistungen nur 23 Prozent ausmachen. Das bedeutet, dass sich Ho-Chi-Minh-Stadt, Binh Duong und Ba Ria-Vung Tau hervorragend gegenseitig ergänzen.“
Wissenschaft und Technologie ist ein Wachstumsimpuls von Ho-Chi-Minh-Stadt. |
Für das Jahr 2026 setzt sich Ho-Chi-Minh-Stadt zum Ziel, ein BIP-Wachstum von über 10 Prozent und ein BIP pro Kopf von 9.800 US-Dollar zu erreichen. Zudem soll das gesellschaftliche Gesamtinvestitionskapital etwa 30 Prozent des BIPs ausmachen.
Daher konzentriert sich die Stadt gleich zu Beginn des Jahres 2026 auf das Management sowie die effiziente Nutzung und Erschließung von Ressourcen. Sie treibt die grüne Transformation voran und zieht Investitionen in Bereiche an, die Vietnam als Durchbrüche in der neuen Ära identifiziert hat.
Als großes Bildungs- und Ausbildungszentrum des Landes legt die Stadt zudem großen Wert auf die Verbesserung der Qualität der Humanressourcen für die Entwicklung. Dabei wird die Anwendung von Wissenschaft, Technologie und Innovation in allen Bereichen verstärkt.
Für 2026 strebt die Stadt ein hohes Wachstum in Verbindung mit nachhaltiger Entwicklung an. Tran Luu Quang, Parteisekretär von Ho-Chi-Minh-Stadt, legte Aufgaben der Stadt für das Jahr 2026 fest:
„Wir müssen gleich zu Beginn des Jahres 2026 entschlossen handeln, um klare Veränderungen bei den ersten Projekten, ersten Handlungen und ersten Aufgaben zu schaffen. Dies wird alle Menschen dazu motivieren, sich noch mehr anzustrengen. Wir sollten die Stadt in ihrer Rolle als Wirtschaftslokomotive und Wachstumspol des ganzen Landes entwickeln.“
Ho-Chi-Minh-Stadt steht vor einem neuen Kapitel aus Chancen, Aufgaben und Herausforderungen. Indem die Stadt ihre Vorreiterrolle weiter ausbaut, schafft sie nicht nur Stabilität für sich selbst, sondern gibt auch den entscheidenden Impuls für einen dynamischen und nachhaltigen Start der vietnamesischen Wirtschaft in das Jahr 2026.